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Keine Prostitution in Elz - CDU-Antrag erfolgreich umgesetzt

Der von der CDU-Fraktion im vergangenen Jahr gestellte Prüfantrag zur Errichtung eines Sperrbezirks für Prostitution im gesamten Ortsgebiet ist erfolgreich umgesetzt worden. Weitere Informationen im nachfolgend angehängten Artikel der NNP vom 02.02.16:

Prostitution: Elz ist nun Sperrbezirk

Elz. 

Prostitution ist im gesamten Bereich der Gemeinde Elz verboten. Mit Schreiben vom 4. Januar dieses Jahres hat der Regierungspräsident in Gießen die Gemeinde Elz zum Sperrgebiet erklärt. Seit der Veröffentlichung im Hessischen Staatsanzeiger am 18. Januar ist der Erlass der Sperrgebietsverordnung rechtskräftig. Polizei und Ordnungsbehörde haben nun auch rechtlich die Möglichkeit, gegen Prostituierte in Elz und damit vor allem gegen den Straßenstrich im Elzer Wald an der Straße zwischen Staffel und Görgeshausen vorzugehen.

Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) und Ordnungsamtsleiter Markus Schmidt haben gestern die Öffentlichkeit informiert. Der Antrag auf Ausweisung eines Sperrgebiets war am 20. Juli vergangenen Jahres von der CDU-Fraktion gestellt und einstimmig von der Gemeindevertretung unterstützt worden.

Nach Angaben von Kaiser sind vor etwa eineinhalb Jahren, als die ersten jungen bulgarischen Frauen an der Straße im Elzer Wald auf die Suche nach Freiern gingen, Beschwerden aus der Bevölkerung gekommen. Teilweise hätten bis zu zehn junge Damen am Straßenrand gestanden. Die Folge seien Anhäufung von Müll in den Waldwegen gewesen sowie Klagen aus der Bevölkerung von Görgeshausen, da die Prostituierten und ihre Freier ihren Geschäften auch auf dem Parkplatz des Friedhofs von Görgeshausen nachgingen.

Da Polizei und Behörden gegen die Frauen nicht vorgehen konnten, sie waren älter als 18 Jahre und werden nach eigenen Angaben nicht zum Straßenstrich gezwungen, war diese Art von Prostitution bisher nicht zu verhindern. Im Hinblick auf den Bau der geplanten Tank- und Rastanlage an der Autobahn am nahe gelegenen Elzer Berg gab es deshalb die Befürchtung, dass auf dem Parkplatz der Raststätte mit allein 200 Lkw-Plätzen der „größte Autobahnpuff Europas“ entstehen könnte.

Die Bedenken in der Bevölkerung wurden größer, als im vergangenen Jahr auch noch das ehemalige Hotel Schäfer in Elz zum Verkauf stand. Wie Bürgermeister Kaiser berichtete, zeigten sich auch durchaus „zwielichtige“ Interessenten an der Immobilie. Und in Elz wuchs die Sorge, Prostitution könne auch im Ortskern Einzug halten. Mittlerweile aber ist das Hotel Schäfer an die Gemeinde verkauft und dort sollen nach dem derzeitigen Stand der Planungen im Mai oder Juni unbegleitete junge Flüchtlinge untergebracht werden.

Probleme bleiben

Die Sperrgebietsverordnung gilt nun offiziell für die gesamte Gemeinde Elz. Allerdings, so räumte der Bürgermeister ein, seien damit die Probleme um den Straßenstrich im Wald nicht gelöst. Denn auf rheinland-pfälzischem Gebiet, zum Beispiel an der Einfahrt zum ehemaligen Bundeswehrdepot, beginnt der Ortsbereich von Görgeshausen und damit Rheinland-Pfalz. Ein Teil der durch den Wald führenden Straße, etwa in Höhe des Tierheimes, liegt zwar auch auf hessischem Gebiet, aber in der Gemarkung des Limburger Stadtteils Staffel. Für dort gilt der Sperrbezirk auch nicht. Nicht betroffen sind auch die Standorte von einem oder zwei Wohnmobilen, in denen Damen am Straßenrand schon seit mehr als zwei Jahrzehnten ihre Dienste anbieten. bl

(Quelle: Nassauische Neue Presse (NNP), 02.02.2016. Zugänglich unter: http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Prostitution-Elz-ist-nun-Sperrbezirk;art680,1830716 (Zugriff: 04.02.16))

 

Seniorenfastnacht im Pfarrheim: Schwarzer Humor mit Prinzenpaar und Kaiser

Hier der Bericht zu unserer Seniorenfastnacht aus der NNP vom 27.01.2016

Rund 100 Senioren freuten sich über den schwarzen Humor.

Die CDU Elz lud zur jährlich stattfindenden Seniorenfastnacht ins Pfarrheim ein. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Senioren zu dieser Veranstaltung und der Saal war voll besetzt. Vom ersten Moment an waren die 100 Fastnachter mit dabei, die schunkelten und klatschten.

Bernd Schmitt führte auf bewährte Art und Weise durch das Programm, war um keinen Spruch verlegen und entlockte den Anwesenden immer wieder einen Lacher. Das Prinzenpaar Konni I. und Kerstin I. aus dem Bimbesland zu Diez beehrten die Narrenschar mit ihrer Anwesenheit. Bernd Schmitt amüsierte sich darüber, dass das Prinzenpaar keine Visitenkarte dabei habe, sondern nur einen kleinen Zettel. Das sei wohl normal im Bimbesland. Kerstin I. konterte sehr geschickt darauf. Bisher hätten sich alle den Namen vom Empfang bis zur Bühne merken können und sie seien nicht darauf vorbereitet gewesen, dass der Weg die Treppe hoch dazu führen würde, dass der Name schon vergessen sei. Dies führte zu großem Gelächter in der Runde.

Die Mini Dancers vom Royal Ballett entführten die Besucher in das Reich der Eiskönigin. Nach diesem Tanz kamen die Sketche Schlag auf Schlag. Da war die Dame aus dem Gemeindearchiv (Petra Sander), welche versuchte, ihre Mutter am Telefon abzuwehren. Der Sanitäter Fred Weber gab Einblicke in seinen interessanten Berufsstand.

Monika Schneider wollte die alten Traditionen am Leben halten und stimmte mit den Senioren alte Lieder an. Der ganze Saal stimmte in ihren Gesang ein. Herr Lustig (Guido Brümmer) und Herr Fein (Horst Kaiser) mochten sich nicht so recht damit anfreunden, dass Fastnacht bei Weihnachtsplätzchenduft gefeiert wird. Der Elferrat machte seine Aufwartung und brachte berühmte Stars aus der Mailänder Scala mit, die „Le Figaro“ präsentierten.

Zum Abschluss erzählte Bernd Schmitt das Neueste aus der Wilhelmstraße. Die Senioren warteten schon darauf, um etwas über die Sorgen und Nöte eines Familienvaters zu hören. Dies war der krönende Abschluss des 24. Seniorennachmittags dieser Art.

Die CDU organisierte diese Fastnacht für die Senioren, die an diesem Tag bedient wurden und nichts bezahlen mussten. lh

Sitzung der Gemeindevertretung

Am kommenden Montag tagt ab 19.30h wieder das Parlament der Gemeinde Elz - die Gemeindevertretung. Zu dieser Sitzung hat die CDU-Fraktion drei Anträge eingereicht, die sich einerseits mit der Gestaltung des Ortskern unter dem Stichwort "Elz soll schöner werden" und mit Verkehrsproblemen im Bereich der Weberstraße/Mühlstraße beschäftigen. Anregungen zu beiden Anträgen hat die CDU-Elz im Rahmen der Ortsbegehung im Spätsommer und durch Anregungen aus der Fragebogenaktion durch Bürgerinnen und Bürger bekommen.

 
 

 


Ein weiterer Antrag thematisiert im Rahmen der AGENDA 2030 die Frage nach einer langfristigen städtebaulichen Entwicklung im Elzer Ortskern. Hierzu beantragt die CDU-Fraktion die Beauftragung des Gemeindevorstandes, Grundstücke im Ortskern bei sich bietender Gelegenheit zu kaufen, sofern diese von Bedeutung für die weitere Entwicklung dessen sind.

 


Zu diesem findet sich heute ein Artikel von Bernd Lormann in der NNP, den Sie hier nachlesen können.

Ihre Gemeindevertreter der CDU-Elz würden sich über regen Besuch zur Sitzung am kommenden Montag freuen!

Einladung zur Begehung im Ortskern

 

 

 

CDU besucht Bauhof der Gemeinde Elz

Die CDU-Fraktion Elz und CDU-Beigeordnete des Gemeindevorstands haben am vergangenen Montag gemeinsam mit Bürgermeister Horst Kaiser (CDU) den Bauhof der Gemeinde Elz besucht, um sich ein Bild von der Arbeit dort zu verschaffen.

Der Fraktionsvorsitzende Achim Schubert dankte eingangs dem Bauhofleiter Ralf Schäfer und dem Wassermeister Lothar Rörig sowie dem Bauamtsleiter Bernhard Schmitt für die Möglichkeit, den Bauhof besichtigen zu können. In diesem Zusammenhang betonte er, dass die CDU-Fraktion stets Wert darauf legt, den Kontakt zu heimischen Unternehmen, Vereinen und eben auch Bereichen der Gemeindeverwaltung durch regelmäßige Besuche zu pflegen. „Für uns als nicht hauptamtliche Politiker sind Hinweise und Erfahrungen von den Fachleuten unabdingbar“,  so Schubert, „nur so können wir einerseits Ideen und Anregungen mit in unsere politische Arbeit nehmen und andererseits sehen, wo die bereitgestellten Gelder investiert werden.“ Beim Rundgang über das Gelände wurde anschließend die vielfältige Arbeit, die die Mitarbeiter am Bauhof tagtäglich leisten, für die Besucher deutlich. Neben bestens gepflegten Werkstätten zur Arbeit im Metall-, Holz- und KFZ-Bereich konnten sich die Besucher einen Überblick über die gut strukturierten Lagerbereiche verschaffen. In diesem Zusammenhang erläuterte Lothar Rörig den Anwesenden die Funktionsweise der neuen Wasseruhr, die im Laufe der nächsten Jahre in allen Haushalten im Ortsgebiet ausgetauscht werden soll und eine noch präzisere Abrechnungen ermöglicht.

In einem abschließenden Gespräch im Mitarbeiterraum des Bauhofs fand ein weiterer Austausch statt, bei dem Ideen und Anregungen zur Weiterentwicklung des Bauhofs diskutiert wurden.

 
 

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